Unser Wochenausblick vom 21.11.2017

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1. Platz für den CVT Europa Absolute Select

Beim österreichischen Fonds Preis 2010 belegte der CVT Europa Absolute Select den 1. Platz in der Kategorie
Gemischte Fonds Europa,
dynamisch, 5 Jahre

*** bei Morningstar über 10 Jahre

Aktuelle Bewertung des
CVT Europa Absolute Select bei Morningstar [..mehr]

Fondspreis

CVT Europa Absolute Select
WKN 136705
Datum Fonds- preis akt. Jahr seit Start
31.12.04 53,60 -0,2% 7,20%
31.12.05 65,94 +23,02% 31,88%
31.12.06 76,71 +16,33% 53,42%
31.12.07 75,88 -1,08% 51,76%
31.12.08 62,74 -17,3% 25,5%
31.12.09 65,71 +4,7% 31,4%
31.12.10 74,13 +12,81% 48,26%
31.12.11 67,42 -9,05% 34,84%
31.12.12 75,33 +11,73% 50,66%
31.12.13 86,40 +14,7% 72,8%
31.12.14 87,06 +0,74% 74,08%
31.12.15 93,12 +6,96% 86,24%
31.12.16 82,77 -11,11% 65,54%
31.10.17 88,29 +6,7% 76,6%

Rückblick 3. Quartal 2017

Nach leichten Kursabgaben im Juli und August konnten die Aktienmärkte im September deutlich zulegen. Insgesamt verzeichneten die europäischen Aktienmärkte, gemessen am marktbreiten europäischen Aktienindex MSCI Europa, im dritten Quartal einen Wertzuwachs von +2,29%. Dabei wiesen die Märkte der Eurozone überdurchschnittliche Kursgewinne auf mit der Ausnahme von Spanien - hier sorgte die Unsicherheit im Zusammenhang mit den katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen für eine negative Performance. Auch für britische und vor allem Schweizer Aktien war die Kursentwicklung aufgrund der Schwäche ihrer heimischen Währung nur unterdurchschnittlich. Der Euro legte gegenüber dem Schweizer Franken um 4,5% und gegenüber dem US-Dollar um 3,4% zu - seine Stärke dürfte die gesunkenen politischen Risiken in der Eurozone sowie die verbesserten Wirtschaftsaussichten widerspiegeln. Der globale Aktienindex MSCI Welt verbesserte sich leicht um +0,7%, deutlich besser mit +4,1% war die Performance der Entwicklungs- und Schwellenländer - hier stach vor allem Brasilien mit zweistelligen Kursgewinnen hervor, dessen wirtschaftliche Dynamik trotz der Korruptionsaffären nach oben zeigt bei einer gleichzeitig sinkenden Inflationsrate.

Die globalen Konjunkturaussichten sind positiv: zum ersten Mal seit 10 Jahren wachsen alle OECD-Länder zur gleichen Zeit und für 2017 und 2018 wird für die G20-Staaten ein Wachstum von über 3% geschätzt. Zwar wurden die Schätzungen für die USA und Großbritannien zuletzt gesenkt, als Wachstumstreiber werden jedoch vor allem Japan, das ein sehr starkes zweites Quartal vorweisen konnte, China, Kanada und die Eurozone angesehen. In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit zuletzt auf ein Achtjahrestief gesunken und das Wirtschaftswachstum hat im zweiten Quartal weiter an Stärke gewonnen; in Deutschland ist das Geschäftsklima so positiv wie noch nie seit der Wiedervereinigung und die erwarteten Wachstumsraten für dieses und nächstes Jahr wurden weiter angehoben.

Risiken bleiben in Hinblick auf geopolitische Entwicklungen wie den Nordkoreakonflikt, der die Märkte im August belastete, bestehen. Weitere Risiken sind in einem zunehmenden Protektionismus in den USA, der schnell wachsenden Verschuldung Chinas sowie in einer Tendenz zur restriktiveren Geldpolitik zu sehen. So sind am Ende des Quartals die Erwartungen der Märkte an eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im Dezember wieder deutlich gestiegen, zumal die Fed selbst signalisierte, dass sie genug Vertrauen in die US-Wirtschaft habe, um die Zinsen weiter anzuheben und mit der geplanten Bilanzverkürzung zu beginnen. Auch die europäische Zentralbank EZB deutete an, im Herbst eine Reduzierung ihres Anleihen-Kaufprogramms bekannt zu geben; eine baldige Zinserhöhung zeichnet sich jedoch für die Eurozone noch nicht ab.

Von der positiven Konjunkturdynamik konnten im dritten Quartal vor allem die zyklischen Sektoren profitieren. Allen voran der Automobil- und der Rohstoffsektor, die jeweils um rund 10% zulegten, aber auch die Branchen Energie, Chemie, der Maschinenbau und der Technologiesektor verzeichneten überdurchschnittliche Kursgewinne. Hingegen mussten die eher defensiven Sektoren wie das Gesundheitswesen und der Konsum Kursverluste hinnehmen.

Quelle: Bloomberg, WMR Portfolio Consulting GmbH
Die Performance der Vergangenheit bietet keine Gewähr für die zukünftige Wertentwicklung
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Der CVT Europa Absolute Select legte im dritten Quartal um +2,13% zu (bereinigt um die Verzerrungen durch unterschiedliche Bewertungszeitpunkte lag der Fonds mit +2,51% im Plus). Die um die Futuregeschäfte bereinigte Aktienquote lag im Durchschnitt bei 70-80%. Auf der Branchenseite zahlten sich das Untergewicht im Rohstoffsektor und die relativ starke Gewichtung im Pharmabereich nicht aus, während die Übergewichtung in den Sektoren Maschinenbau und Chemie positiv zu Buche schlug. Insgesamt erzielte das Portfolio vor allem aufgrund einer sehr guten Einzeltitelselektion einen positiven Performancebeitrag. Dabei war die Wertentwicklung der Einzeltitel weit gestreut: zwei Werten mit zweistelligen Kursverlusten standen über zwanzig Titel mit zweistelligen Kursgewinnen gegenüber. Die Verliererliste führten die beiden Pharmakonzerne Merck (-11,0%) und Shire (-10,6%) an. Hingegen konnten drei Einzelwerte aus dem Bereich der Industriegüter und- dienstleistungen sogar über 20% zulegen: Spitzenreiter war das britische Unternehmen RPC (+31,4%), gefolgt von der Schweizer Georg Fischer AG (+24,1%) und dem deutschen Unternehmen Kion Group (+21,0%).