Unser Wochenausblick vom 08.01.2017

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1. Platz für den CVT Europa Absolute Select

Beim österreichischen Fonds Preis 2010 belegte der CVT Europa Absolute Select den 1. Platz in der Kategorie
Gemischte Fonds Europa,
dynamisch, 5 Jahre

*** bei Morningstar über 10 Jahre

Aktuelle Bewertung des
CVT Europa Absolute Select bei Morningstar [..mehr]

Fondspreis

CVT Europa Absolute Select
WKN 136705
Datum Fonds- preis akt. Jahr seit Start
31.12.04 53,60 -0,2% 7,20%
31.12.05 65,94 +23,02% 31,88%
31.12.06 76,71 +16,33% 53,42%
31.12.07 75,88 -1,08% 51,76%
31.12.08 62,74 -17,3% 25,5%
31.12.09 65,71 +4,7% 31,4%
31.12.10 74,13 +12,81% 48,26%
31.12.11 67,42 -9,05% 34,84%
31.12.12 75,33 +11,73% 50,66%
31.12.13 86,40 +14,7% 72,8%
31.12.14 87,06 +0,74% 74,08%
31.12.15 93,12 +6,96% 86,24%
31.12.16 82,77 -11,11% 65,54%

Rückblick Dezember 2016

Die Aktienmärkte beendeten ein durchwachsenes Jahr 2016 mit Kursgewinnen: der globale MSCI Welt Index verzeichnete im Dezember ein Plus von 2,9%, die europäischen Aktienmärkte legten, gemessen am marktbreiten europäischen Aktienindex MSCI Europa, sogar um +5,8% zu, nur bei den Entwicklungs- und Schwellenländern fiel der Zuwachs mit 0,5% schwächer aus. Unterstützt wurde die Kursentwicklung durch erfreuliche Wirtschaftsdaten, unter anderem deuten positive Konjunkturindikatoren in China daraufhin hin, dass sich die chinesische Wirtschaft stabilisiert und wieder an Stärke gewinnt. Auch in der Eurozone setzte sich die wirtschaftliche Erholung fort: so stieg bspw. der Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe auf den höchsten Wert seit fast drei Jahren. Die Inflationsrate erreichte nach über zwei Jahren zum ersten Mal wieder die Marke von 0,6% und es wird ein weiterer Anstieg auf über 1% bis Ende 2017 erwartet - das Risiko einer Deflation scheint somit gebannt. Trotz dieser verbesserten Daten hält die europäische Zentralbank (EZB) an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest: Auf ihrer Sitzung im Dezember hatte sie zwar das monatliche Volumen des Anleihen-Kaufprogramms von 80 auf 60 Mrd. Euro verringert, jedoch gleichzeitig die Laufzeit um neun Monate bis Ende 2017 verlängert und somit das Gesamtvolumen sogar erhöht.
In den USA hingegen hat die Notenbank Fed den Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,75% angehoben und signalisiert, dass weitere Zinsschritte in 2017 folgen würden, zumal die Inflationsrate zuletzt in die Nähe der angestrebten 2% Marke geklettert ist. Trotz Gegenwind durch den stärkeren US-Dollar, der zwischenzeitlich ein 14-Jahres Hoch erreichte, wird auch für die USA weiterhin ein moderates Wirtschaftswachstum erwartet.

Die von der Opec zum ersten Mal seit acht Jahren beschlossene Drosselung der Ölproduktion ließ die Ölpreise steigen und führte zu überdurchschnittlichen Kursgewinnen des Energiesektors. Auf der Finanzseite beflügelte die Aussicht auf eine quasi Verstaatlichung der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi Bankaktien, nachdem die italienische Regierung einen 20 Mrd. Euro schwereren Rettungsfonds zur Stabilisierung des Bankensektors beschlossen hatte.

Quelle: Bloomberg, WMR Portfolio Consulting GmbH
Die Performance der Vergangenheit bietet keine Gewähr für die zukünftige Wertentwicklung
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Der CVT Europa Absolute Select verzeichnete im Dezember einen Wertzuwachs von 1,82% (bereinigt um die Verzerrungen durch unterschiedliche Bewertungszeitpunkte lag der Fonds mit 2,01% im Plus). Die um Futuregeschäfte bereinigte Aktienquote lag im Monatsdurchschnitt noch bei 50% und verhinderte damit ein besseres Ergebnis. Die Branchenallokation war leicht positiv: hier zahlten sich die Untergewichtung im Rohstoffsektor sowie im Bereich Finanzdienstleistungen und Groß- und Einzelhandel aus. Bei den Einzelwerten waren die Spitzenreiter im Portfolio die Bankwerte Intesa Sanpaolo, Societe Generale und Banco Santander, die jeweils um gut 15% zulegten. Überdurchschnittliche Kursgewinne von über 12% erzielten auch Daimler, Telefonica und Metro. Daneben profitierte der Schweizer Pharmakonzern Actelion erneut von den Übernahmespekulationen (+13,1%), hingegen belastete beim Schweizer Pharmakonzern Lonza der Kaufpreis für die Übernahme des US-Unternehmens Capsugel die Kursentwicklung (-2,4%). Gegen den Markttrend verzeichneten auch das britische Wettunternehmen Playtec (-4,55%) sowie das Schweizer Unternehmen Georg Fischer (-3,6%) Verluste.

Ausblick auf das aktuelle Portfolio

Die europäischen Aktienmärkte sind anhand der Modelle moderat unterbewertet. Nach dem Ausbruch aus der mehrmonatigen Trading - Range wurde die Aktienquote zunächst auf 60% angehoben und wird bei intakten Trends auf 80% erhöht. Auch weiterhin gilt, dass die extrem lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank sowie die sehr niedrigen Zinsen in den kommenden Monaten eine gute Unterstützung bieten dürften, zumal sich die globalen Wachstumsprognosen verbessert haben und sich die Erholung in der Eurozone fortsetzen sollte. Aufgrund der divergierenden Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed und der EZB ist für die nächsten Monate ein schwacher Euro zu erwarten, der sich positiv auf die Exporte und das Wirtschaftswachstum in der Eurozone auswirken sollte.