Unser Wochenausblick vom 21.09.2017

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1. Platz für den CVT Europa Absolute Select

Beim österreichischen Fonds Preis 2010 belegte der CVT Europa Absolute Select den 1. Platz in der Kategorie
Gemischte Fonds Europa,
dynamisch, 5 Jahre

*** bei Morningstar über 10 Jahre

Aktuelle Bewertung des
CVT Europa Absolute Select bei Morningstar [..mehr]

Fondspreis

CVT Europa Absolute Select
WKN 136705
Datum Fonds- preis akt. Jahr seit Start
31.12.04 53,60 -0,2% 7,20%
31.12.05 65,94 +23,02% 31,88%
31.12.06 76,71 +16,33% 53,42%
31.12.07 75,88 -1,08% 51,76%
31.12.08 62,74 -17,3% 25,5%
31.12.09 65,71 +4,7% 31,4%
31.12.10 74,13 +12,81% 48,26%
31.12.11 67,42 -9,05% 34,84%
31.12.12 75,33 +11,73% 50,66%
31.12.13 86,40 +14,7% 72,8%
31.12.14 87,06 +0,74% 74,08%
31.12.15 93,12 +6,96% 86,24%
31.12.16 82,77 -11,11% 65,54%
31.08.17 84,53 +2,13% 69,06%

Rückblick Juli und August 2017

Im Juli und August verzeichneten die europäischen Aktienmärkte, gemessen am marktbreiten europäischen Aktienindex MSCI Europa, einen Wertverlust von -1,44%. Während sich die Eurozone bis auf den DAX relativ gut halten konnte, wiesen vor allem britische und Schweizer Aktien aufgrund der Schwäche ihrer heimischen Währungen eine deutlich negative Kursentwicklung auf. Der Euro legte gegenüber dem britischen Pfund, dem Schweizer Franken sowie auch dem US-Dollar um über 4% zu - seine Stärke dürfte die gesunkenen politischen Risiken in der Eurozone sowie die verbesserten Wirtschaftsaussichten widerspiegeln. Der globale Aktienindex MSCI Welt verlor -1,9%, hingegen war die Performance der Entwicklungs- und Schwellenländer mit +3,2% positiv - hier stach vor allem Brasilien mit zweistelligen Kursgewinnen hervor, dessen wirtschaftliche Dynamik trotz der Korruptionsaffären nach oben zeigt bei gleichzeitig sinkender Inflationsrate.

Die globalen Konjunkturaussichten sind positiv: zum ersten Mal seit 10 Jahren wachsen alle 35 OECD-Länder zur gleichen Zeit und für 2017 und 2018 wird für die G20-Staaten ein Wachstum von über 3% geschätzt. Zwar wurden die Schätzungen für die USA und Großbritannien zuletzt gesenkt, als Wachstumstreiber werden jedoch vor allem Japan, das ein sehr starkes zweites Quartal vorweisen konnte, China, Kanada und die Eurozone angesehen. In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit zuletzt auf ein Achtjahrestief gesunken und das Wirtschaftswachstum hat im zweiten Quartal weiter an Stärke gewonnen; so ist in Deutschland das Geschäftsklima so positiv wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

Risiken bleiben in Hinblick auf geopolitische Entwicklungen wie den Nordkoreakonflikt, der die Märkte im August belastete, bestehen. Weitere Risiken sind in einem zunehmenden Protektionismus in den USA, der schnell wachsenden Verschuldung Chinas sowie in einer Tendenz zur restriktiveren Geldpolitik zu sehen. Allerdings wird eine weitere Zinsanhebung durch die US-Notenbank Fed noch in diesem Jahr nach zuletzt schwächeren Inflationszahlen und lediglich moderaten Wachstumserwartungen als zunehmend unwahrscheinlicher eingeschätzt. Auch die europäische Zentralbank hat noch keine konkreten Zeitpläne für eine Beendigung ihres Anleihen-Kaufprogramms bekannt gegeben.

Auf der Branchenseite konnte in den beiden Monaten Juli und August der Rohstoffsektor mit +11,5% gegen den Trend stark zulegen, nachdem die Rohstoffpreise aufgrund einer erwarteten stärken Nachfrage unter anderem aus China zuletzt deutlich angezogen haben. Überdurchschnittliche Verluste verzeichnete hingegen mit -7,8% der Mediensektor, sowie auch die Sektoren Reise und Freizeit, der Einzelhandel und das Gesundheitswesen, die jeweils über -4% verloren.

Quelle: Bloomberg, WMR Portfolio Consulting GmbH
Die Performance der Vergangenheit bietet keine Gewähr für die zukünftige Wertentwicklung
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Der CVT Europa Absolute Select notierte im Zeitraum Juli und August -0,97% leichter (zu berücksichtigen ist dabei, dass der letzte positive Handelstag im August im Fondspreis zum Monatsende noch nicht enthalten ist). Die um die Futuregeschäfte bereinigte Aktienquote lag im Durchschnitt bei 70-75%. Auf der Branchenseite zahlten sich das Untergewicht im Rohstoffsektor und die relativ starke Gewichtung im Pharmabereich nicht aus, während die Untergewichtung im Mediensegment positiv zu Buche schlug. Insgesamt erzielte das Portfolio vor allem aufgrund einer sehr guten Einzeltitelselektion einen positiven Performancebeitrag. Dabei war die Wertentwicklung der Einzeltitel weit gestreut: sieben Werten mit zweistelligen Kursverlusten standen zwölf Titel mit zweistelligen Kursgewinnen gegenüber. Die Verliererliste führte das britische Medienunternehmen WPP nach einer Herabsetzung seiner Gewinnerwartung mit -16,2% an, gefolgt von dem Pharmakonzern AstraZeneca mit -15,8%. Spitzenreiter bei den Einzelwerten war hingegen das deutsche Pharmaunternehmen Stada mit +26,6%, gefolgt von dem Rohstoffhändler Glencore mit +19,2%.