Unser Wochenausblick vom 12.05.2017

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1. Platz für den CVT Europa Absolute Select

Beim österreichischen Fonds Preis 2010 belegte der CVT Europa Absolute Select den 1. Platz in der Kategorie
Gemischte Fonds Europa,
dynamisch, 5 Jahre

*** bei Morningstar über 10 Jahre

Aktuelle Bewertung des
CVT Europa Absolute Select bei Morningstar [..mehr]

Fondspreis

CVT Europa Absolute Select
WKN 136705
Datum Fonds- preis akt. Jahr seit Start
31.12.04 53,60 -0,2% 7,20%
31.12.05 65,94 +23,02% 31,88%
31.12.06 76,71 +16,33% 53,42%
31.12.07 75,88 -1,08% 51,76%
31.12.08 62,74 -17,3% 25,5%
31.12.09 65,71 +4,7% 31,4%
31.12.10 74,13 +12,81% 48,26%
31.12.11 67,42 -9,05% 34,84%
31.12.12 75,33 +11,73% 50,66%
31.12.13 86,40 +14,7% 72,8%
31.12.14 87,06 +0,74% 74,08%
31.12.15 93,12 +6,96% 86,24%
31.12.16 82,77 -11,11% 65,54%
30.04.17 86,32 +4,29% 72,64%

Rückblick April 2017

In Europa tendierten die Aktienmärkte im April aufgrund der Nervosität vor den Wahlen in Frankreich zunächst etwas schwächer. Nachdem der unabhängige, pro-europäische Kandidat Emmanuel Macron neben Marine Le Pen die Stichwahlen in Frankreich erreichte und aufgrund des relativ großen Vorsprungs in den Umfragen als klarer Sieger dieser Stichwahlen erwartet wurde, legten die Märkte zum Monatsende wieder zu und auch der Euro stieg im Umfeld der verringerten Unsicherheit gegenüber dem US-Dollar auf ein Fünf-Monatshoch. Gemessen am marktbreiten europäischen Aktienindex MSCI Europa betrug der Kurszuwachs für die europäischen Aktienmärkte im April +1,29%, dabei legten vor allem französische und spanische Werte überdurchschnittlich zu, während der britische Aktienmarkt ein leichtes Minus verzeichnete.

Die weltweite konjunkturelle Entwicklung ist weiterhin positiv, so hat auch der internationale Währungsfonds die globalen Wachstumsprognosen für 2017 und 2018 angehoben. Zwar fiel das Wirtschaftswachstum in den USA im ersten Quartal nur relativ schwach aus, aber in der Eurozone setzt sich die wirtschaftliche Erholung verstärkt fort, die Einkaufsmanagerindices stiegen weiter an und die Arbeitslosenquote ist zuletzt auf das niedrigste Niveau seit acht Jahren gefallen.

In diesem Umfeld legten auf der Branchenseite neben den Finanzwerten die zyklischen Branchen wie Industriegüter, Chemie sowie der Sektor Reisen und Freizeit überdurchschnittlich zu, während die defensiven Sektoren Telekommunikation und Versorger, aber auch der Rohstoff- und Energiesektor gegen den Markttrend Verluste verzeichneten.

Quelle: Bloomberg, WMR Portfolio Consulting GmbH
Die Performance der Vergangenheit bietet keine Gewähr für die zukünftige Wertentwicklung
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Der CVT Europa Absolute Select erzielte im April einen erfreulichen Wertzuwachs von 1,76%. Dabei lag die um Futuregeschäfte bereinigte Aktienquote im Monatsdurchschnitt bei 80%. Das Portfolio konnte bei der Einzeltitel- und Branchenselektion einen positiven Performancebeitrag erzielen. Auf der Branchenseite zahlten sich insbesondere die Untergewichtung im Bereich Rohstoffe und Telekommunikation sowie das höhere Gewicht im Bereich Reisen und Freizeit aus.
Spitzenreiter bei den Einzelwerten war das französische Unternehmen Teleperformance. Der Dienstleister im Bereich Kundenmanagement sprang nach sehr guten Quartalsergebnissen um +13,9% in die Höhe. Beim deutschen Pharmaunternehmen Stada ließ die Unterstützung des Unternehmens für das Übernahmeangebot durch Bain Capital und Cinven den Kurs um +13,35% ansteigen. Der vorgeschlagene Übernahmepreis für Stada liegt fast 50% über dem Kursniveau der Aktie im Dezember, als die Nachrichten einer möglichen Übernahme zuerst bekannt gegeben wurden. Neben diesen beiden Unternehmen verzeichneten vier weitere Einzeltitel Kursgewinne im zweistelligen Bereich: das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk, der italienische Modehersteller Moncler, die Börse Euronext sowie der französische Luxushersteller LVMH.

Ausblick auf das aktuelle Portfolio

Die europäischen Aktienmärkte sind anhand der Modelle moderat bewertet, die Trends sind intakt und damit liegt die Aktienquote im Fonds nach den Modellen bei 80%. Die weiterhin extrem lockere Geldpolitik der EZB, die Verringerung der politischen Unsicherheit in Europa sowie die Verbesserung der globalen Wachstumsprognosen sollten auch für die kommenden Monate ein positives Umfeld für europäische Aktien bieten, zumal die Erholung in der Eurozone weiter an Fahrt gewinnt und der europäische im Vergleich zum US-amerikanischen Aktienmarkt deutlich attraktiver bewertet ist.